Leichter Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen Rezept: Schnell & ohne Backen zum perfekten Cremedessert

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Genieße einen erfrischenden Leichten Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen. Ein schnelles Rezept für einen cremigen Nachtisch ohne Backen, perfekt für jeden Anlass.

Ein Kühlschrankkuchen ist die ideale Lösung für heiße Tage oder wenn wenig Zeit zum Backen bleibt. Dieses Rezept verbindet den frischen Geschmack von Bio-Zitronen mit einer cremigen Quark-Sahne-Masse auf einem knusprigen Keksboden. Die Zubereitung ist unkompliziert und gelingt sicher. Wer Wert auf leichte, frische Desserts legt, findet hier ein perfektes Grundrezept, das sich vielfältig anpassen lässt. Meine Freundin María schwört auf dieses Rezept, wenn sie kurzfristig Gäste erwartet, da es sich immer vorzüglich präsentiert.

Wichtige Punkte

  • Der Kuchen muss mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen.
  • Agar-Agar dient als festes Bindemittel statt Gelatine.
  • Pflanzliche Sahne ist als direkter Ersatz für Milchprodukte geeignet.
  • Ohne Backen zubereitet, daher ideal für warme Tage.

Dieser Kuchen besticht durch seine leichte Textur und den frischen Zitronengeschmack, der perfekt mit dem Keksboden harmoniert. Er ist schnell zubereitet, vegetarisch und eine sommerliche Alternative zu klassischen Backkuchen.

Die richtigen Zutaten für den Leichten Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen

Kekse als Basis – Butter oder Vollkorn?

Die Wahl der Kekse legt den Grundstein für das gewünschte Geschmacksprofil. Traditionell werden Butterkeksarten wie Spekulatius oder Mürbekekse verwendet, da sie eine feste, aber sämige Basis bilden, die nicht zu süß ist. Für eine rustikalere Variante eignen sich auch knusprige Vollwertkekse ohne Palmöl, die einen nussigen Unterton bieten.

Ein hochwertiges Produkt, wie beispielsweise Markenkekse aus der Region, garantiert nicht nur einen besseren Geschmack, sondern auch eine saubere Textur ohne unnötige Zusatzstoffe. Die Menge an Keks ist entscheidend; sie muss die Flüssigkeit der Masse aufnehmen können, ohne matschig zu werden.

Quark und Sahne – Magerstufe oder Sahnequark?

Die Konsistenz der Masse hängt maßgeblich vom Verhältnis von Magerquark und Sahne ab. Magerquark sorgt für proteinreiche Leichtigkeit, während Sahnequark mit höherem Fettanteil für eine besonders cremige, voluminöse Textur sorgt. Für ein Maximum an Geschmack und Mundgefühl lohnt sich oft der Kauf von Sahnequark aus Bio-Haltung.

María empfiehlt oft den Einsatz von Pflanzlicher Premium-Creme als Alternative zu klassischer Milchsahne. Gerade Hafer- oder Mandelcremes höherer Qualität lassen sich überraschend gut steif schlagen und verleihen dem Kuchen eine ganz eigene, leicht nussige Note, die hervorragend mit der Zitrone harmoniert.

Bio-Zitronen für maximale Frische

Die Säure der Zitrone ist das entscheidende Element, das die Schwere des Kuchens aufhebt. Hier lohnt der Kauf von Bio-Zitronen mit dem imposanten “Fairtrade-Zucker”-Etikett oder zertifiziertem Rohrzucker, da die Schale komplett verwendet wird und somit der Geschmack im Vordergrund steht. Zitrusfrüchte aus konventionellem Anbau besitzen oft Wachsschichten, die entfernt werden müssen.

Die aromaärmste Stelle einer Zitrone ist die weiße Bitterschale, weshalb frisch geriebene Bio-Schale ohne Bedenken in die Masse integriert werden kann. Die Kombination aus Saft und Schale sorgt für eine echte Frische, die man in fertigen Desserts nur selten findet.

Agar-Agar als veganes Geliermittel

Agar-Agar ist ein polysaccharides Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird und im Gegensatz zu Gelatine pflanzlich ist. Es ist hitzestabil und härtet bei Zimmertemperatur zu einer festen, aber nicht gummigen Geleestruktur aus. Für einen Kühlschrankkuchen ist dies ideal, da er schon bei geringer Kühlung fest wird.

Die Verwendung von Original Agar-Agar stellt ein Qualitätsmerkmal dar, da minderwertige Produkte oft schwerer zu dosieren sind. Man benötigt deutlich weniger Menge als von Gelatine, da der Gelfaktor deutlich höher liegt. Eine präzise Dosierung ist jedoch kritisch, da zu viel Agar-Agar zu einem krümeligen Mundgefühl führen kann.

Grundrezept: Zutatenliste und Mengen

Trockene Zutaten und Aromen

Für den Teigboden werden etwa 200 Gramm knusprige Kekse benötigt. Die Kekse sollten fein zerkleinert werden, entweder mit einem Nussmühle oder durch Ausrollen in einem Beutel. Zudem benötigt man geschmolzene Butter, um die Masse zu binden. Für die Füllung werden Magerquark (400g), Sahnequark (200g) und Zucker nach Geschmack vermischt.

Die Aromen bestehen aus der Schale von zwei Bio-Zitronen und dem Saft einer halben Zitrone. Für die Bindung kommt flüssiges Agar-Agar (ca. 8g) hinzu. Wenn gewünscht, kann echte Vanille (Vanilleschote) für eine additional Tiefe im Geschmack hinzugefügt werden.

Flüssige Zutaten und Bindemittel

Die Flüssigkeiten umfassen das helle Saftgemisch der Zitronen und den aufgeschlagenen Agar-Agar in Wasser oder Milch. Für eine besonders luftige Masse wird Sahne (ca. 250ml) benötigt, die steif geschlagen wird. Alternativ kann hier auf die bereits erwähnte Pflanzliche Premium-Creme zurückgegriffen werden, um eine leichte, moderne Variante zu kreieren.

Der Agar-Agar muss kurz aufgekocht werden, um zu aktivieren, bevor er mit dem kalten Quark gemischt wird. Achtung: Wenn der Agar-Agar zu heiß mit dem Quark vermischt wird, gerinnt er sofort und führt zu Klümpchen. Man lässt ihn daher meist auf ca. 40-50 Grad abkühlen, bevor er untergerührt wird.

Optional: Garnitur für das Finish

Die Garnitur ist das i-Tüpfelchen, das den Kuchen visuell veredelt. Frische Früchte wie Blaubeeren, Himbeeren oder Scheiben von Bio-Zitronen bieten sich an. Eine Zuckerglasur oder ein Meringue-Topping kann für einen Kontrast sorgen. Auch eine Schokoladenglasur ist möglich, wenn der Geschmack weniger herb sein soll.

Ein Spritzer Hochwertige Limettenöl (etwa 2-3 Tropfen) kann das Aroma der Bio-Zitronen weiter potenzieren. Solche kleinen Details rechtfertigen den höheren Aufwand und führen zu einem gastronomischen Erlebnis, das in seiner Frische unübertroffen ist.

Zubereitung des Kuchens Schritt für Schritt

Schritt 1: Den Keksboden vorbereiten

Zuerst zerbröseln Sie die Kekse fein. Verwenden Sie dafür einen kleinen Foodprocessor oder den klassischen Weg mit dem Nudelholz. Die Brösel sollten sandig sein, aber keine groben Stücke enthalten. Mischen Sie die Brösel mit der flüssigen, abgekühlten Butter, bis die Masse feucht ist, aber nicht matschig.

Geben Sie die Masse in eine Springform (Ø 26 cm) mit hohem Rand. Drücken Sie den Boden mit einem Löffel oder einer Glasbodenfläche fest und gleichmäßig an den Boden. Stellen Sie den Boden für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank, damit die Butter fest wird und die Struktur stabil bleibt. Dies verhindert späteres Durchweichen.

Schritt 2: Die Quarkmasse anrühren

In einer großen Schüssel verquirlen Sie den Magerquark, Sahnequark und den Zucker gründlich mit einem Schneebesen. Es ist wichtig, dass keine Klumpen im Quark verbleiben. Rieben Sie nun die Bio-Zitronen ab und pressen Sie den Saft hinein. Mischen Sie alles gut durch, damit das Aroma sich gleichmäßig verteilt.

Nun ist der Zeitpunkt für eventuelle Zusätze wie echte Vanille oder ein Glas Rum gekommen. Rühren Sie die Masse glatt, bis sie seidig aussieht. María rät, den fertigen Quark noch einmal durch ein feines Sieb zu streichen, um eine absolut cremige Struktur zu garantieren, besonders wenn Sie Allergiker oder Gäste mit sensiblem Gaumen bewirten.

Schritt 3: Agar-Agar richtig einsetzen

Der kritische Schritt ist das Einrühren des Agar-Agars. Lösen Sie ihn in einem kleinen Topf in wenig Wasser oder Milch auf und lassen Sie ihn kurz aufkochen. Rühren Sie dabei konstant um, damit er nicht am Topfboden ansetzt. Agar-Agar muss mindestens eine Minute kochen, um seine volle Bindewirkung zu entfalten.

Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie ihn für wenige Minuten abkühlen. Gießen Sie den Agar-Agar dünne Strahle unter ständigem Rühren in die Quarkmasse. Arbeiten Sie zügig, da der Agar-Agar bereits ab 40 Grad beginnt zu gelieren. Ist die Masse glatt und homogen, ist der Schritt geschafft.

Schritt 4: Sahne steif schlagen und unterheben

Schlagen Sie die Sahne (oder die Pflanzliche Premium-Creme) in einer sauberen, kalten Schüssel steif. Achten Sie darauf, dass die Sahne kalt ist, um ein schnelles Aufschlagen zu gewährleisten. Die Sahne sollte feste Spitzen bilden, aber nicht ausreißen, da sonst Butterklümpchen entstehen.

Heben Sie nun die steife Sahne vorsichtig unter die Quark-Agar-Masse. Verwenden Sie hierfür einen Schneebesen oder einen Spatel und fahren Sie in großen Bewegungen durch die Masse, um möglichst viel Luft zu bewahren. Die Masse wird nun voluminös und leicht. Gießen Sie alles auf den abgekühlten Keksboden und glätten Sie die Oberfläche.

Alternativen und Varianten

Veganer Zitronen-Kuchen (ohne Quark)

Für eine vegane Variante kann der Quark durch Seidentofu oder eine Mischung aus Kokoscreme und Cashewmus ersetzt werden. Diese Alternativen benötigen ebenfalls Agar-Agar als Bindemittel, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Der Geschmack wird hierbei deutlich milder und lässt sich durch zusätzliches Aromatisieren ausgleichen.

Die Verwendung von Qualitätsprodukten wie hochwertigem Kokosöl statt Butter im Boden ist hierbei entscheidend. Pinterest (über eine Suchanfrage nach veganen Kuchen) zeigt oft viele Ideen, die aber oft ohne Geliermittel arbeiten und flüssig bleiben. Die Struktur durch Agar-Agar ist daher der entscheidende Schritt zur perfekten Textur.

Low-Carb-Option mit Nusskeksen

Low-Carb-Enthusiasten können den Keksboden durch eine Mischung aus gemahlenen Mandeln und erythrit ersetzen. Diese Masse wird ebenfalls mit geschmolzenem Kokosöl gebunden. Der Boden wird dadurch nussiger und ernährungsphysiologisch interessant, da der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.

Die Füllung kann mit Magerquark und Erythrit ebenfalls zuckerfrei gestaltet werden. Das Aroma der Bio-Zitronen tritt hier besonders hervor, da Süßungsmittel manchmal einen leicht chemischen Beigeschmack haben können, den das frische Zitrusaroma neutralisiert. Eine Verkostung während des Rührens ist daher besonders wichtig.

Saisonale Toppings für den Leichten Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen

Jahreszeitlich bedingte Toppings verändern das Erlebnis. Im Frühling eignen sich frische Erdbeeren oder Rhabarber, im Sommer Pfirsiche und Heidelbeeren. Diese werden erst unmittelbar vor dem Servieren aufgelegt, um den optischen Glanz zu bewahren und ein Weichwerden zu verhindern.

Ein Besprühen mit einem Zuckersirup oder das Bestreuen mit gehackten Pistazien verleiht dem Kuchen eine edle Optik. Diese kleinen dekorativen Elemente machen den Unterschied zwischen einem Hausmannskuchen und einem Dessert aus feiner Küche aus, auf das man stolz sein kann.

Praktische Tipps für die Zubereitung

Verhindern von wässrigen Stellen im Kuchen

Wässrige Stellen entstehen oft durch zu viel Flüssigkeit im Quark oder durch ungenügende Kühlung. Verwenden Sie frischen Quark und lassen Sie ihn vor dem Verzehr gut durchziehen. Ein weiterer Trick ist das Unterlegen von Küchenpapier unter den Kuchenrand, um Kondenswasser aufzufangen, das sich an der Form bildet.

Die Bindewirkung von Agar-Agar ist temperaturabhängig. Wird der Kuchen nicht kalt genug gelagert, kann die Gelatine nicht richtig ausbinden und die Masse bleibt wässrig. Stellen Sie den Kuchen daher immer auf eine ebene Fläche im kältesten Bereich des Kühlschranks.

Agar-Agar: Zu viel oder zu wenig?

Die Dosierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Zu wenig Agar-Agar führt zu einer puddingartigen, weichen Masse, die nicht aufrecht steht. Zu viel Agar-Agar hingegen erzeugt eine gummiartige, bröselige Konsistenz, die wenig Genuss verspricht. Halten Sie sich strikt an die Mengenangaben, meist 6 bis 8g auf 1 Liter Flüssigkeit.

Wenn der Kuchen nach dem Durchziehen noch zu weich ist, lagern Sie ihn einfach länger im Kühlschrank. Agar-Agar härtet kontinuierlich aus, auch wenn er kein neues Wärmeinfluss ausgesetzt ist. Nur das Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da dies die Struktur zerstören kann.

Springform-Größe und Randhöhe beachten

Eine Standard-Springform mit 24 cm Durchmesser liefert einen höheren Kuchen als eine Form mit 26 cm. Ein höherer Kuchen benötigt mehr Zeit zum Auskühlen, vor allem im Kern. Achten Sie darauf, dass der Rand nicht undicht ist, damit die flüssige Masse nicht austritt, während sie fest wird.

Ein Backblech unter die Form zu stellen, verhindert das Heruntertropfen von Tropfen aus der Form, falls diese doch undicht ist. Sauberkeit ist wichtig, um ein Verkleben der Form mit der Masse zu verhindern. Ein leichtes Einfetten des Randes erleichtert später das Entformen.

Timing und Ruhephase

Warum der Kuchen mind. 4 Stunden kühl stellen muss

Die Struktur des Kuchens verändert sich im Kühlschrank massiv. Erst hier verfestigt sich die Quark-Sahne-Masse, und die Aromen ziehen in die Keksbasis ein. Eine Ruhezeit von weniger als 3 Stunden führt oft dazu, dass der Kuchen beim Anschneiden in sich zusammenfällt oder matschig wirkt.

Agar-Agar benötigt keine Ruhephase im eigentlichen Sinne, aber die Kälte hilft dabei, das Wasser im Kuchen zu binden. Wer den Kuchen also leicht und luftig mag, sollte ihn idealerweise über Nacht oder zumindest 6 Stunden ruhen lassen. Diese Zeit ist entscheidend für das perfekte Mundgefühl.

Vorbereitung am Vorabend als Zeitplan

Der Kühlschrankkuchen ist das perfekte Dessert für Gäste, da man ihn komplett am Vorabend vorbereiten kann. Nach einer Ruhezeit von 4 bis 6 Stunden ist die optimale Konsistenz erreicht. Er hält sich im Kühlschrank sogar bis zu 3 Tage, ohne an Frische zu verlieren, solange er gut abgedeckt ist.

Planen Sie die Zubereitung so, dass der Kuchen mindestens 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen wird. Ein zu kalter Kuchen schmeckt wenig aromatisch. Raumtemperatur öffnet die Geschmackspalette der Bio-Zitronen und lässt den Geschmack optimal zur Geltung kommen.

Lagerung und Haltbarkeit

Immer im Kühlschrank aufbewahren

Da der Kuchen keinem Backprozess unterzogen wurde, ist er stark an Kälte gebunden. Die Milchprodukte würden bei Raumtemperatur schnell verderben und die Gelatine verlieren ihre Festigkeit. Der Kühlschrank bietet die nötige Stabilität und hält die Produkte frisch.

Decken Sie den Kuchen immer mit Frischhaltefolie ab oder stellen Sie ihn in einen verschließbaren Behälter. So verhindern Sie, dass der Kuchen fremde Gerüche aus dem Kühlschrank aufnimmt oder austrocknet. Die Bio-Zitronen verlieren sonst an Aroma.

Haltbarkeit bei richtiger Lagerung

Bei optimaler Lagerung im Kühlschrank hält sich der Zitronen-Quark-Kuchen etwa 3 bis 4 Tage. Die frische Säure der Zitronen wirkt hier sogar konservierend. Ab dem vierten Tag kann sich die Keksbasis jedoch langsam mit Flüssigkeit vollsaugen und weicher werden, was den Geschmack zwar nicht negativ beeinflusst, aber die Konsistenz verändert.

Das Einfrieren wird nicht empfohlen. Durch das Auftauen zerstört Agar-Agar seine Struktur oft dauerhaft. Die emulgierte Sahne-Quark-Masse trennt sich beim Auftauen und wird wässrig. Ein erneutes Aufschlagen ist nicht möglich. Der Kuchen verliert seine leicht cremige, luftige Textur unwiederbringlich.

Nährwerte und Kaloriengehalt

Kaloriengehalt pro Stück

Der Kaloriengehalt ist stark abhängig von der verwendeten Fettstufe des Quarks und der Menge der Sahne. Eine Standardportion (1/8 des Kuchens) enthält etwa 250 bis 300 Kalorien. Durch den Verzicht auf Backen bleibt der Energiegehalt jedoch deutlich unter dem eines vergleichbaren Tortenstücks mit Teigboden.

Wer auf kalorienreiche Zutaten verzichtet, kann die Menge an Butter im Boden reduzieren oder durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Der Hauptteil der Kalorien stammt aus der Sahne und den Keksen. Eine Anpassung an den persönlichen Kalorienbedarf ist unkompliziert möglich.

Makronährstoffe im Überblick

Dominierend sind die Proteine aus dem Quark, die für eine langanhaltende Sättigung sorgen. Der Fettanteil stammt hauptsächlich aus der Sahne und den Butterkeksen. Kohlenhydrate sind vor allem im Keksboden und im Zucker zu finden. Durch den hohen Anteil an Protein ist dieses Dessert körperfreundlicher als reine Sahnetorten.

Zitronen liefern zudem Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine vegane Variante auf Basis von Hafercreme hat einen höheren Anteil an gesunden Fetten und Ballaststoffen, falls Nüsse als Basis verwendet werden. Die Nährwerte sind also variabel und lassen sich beeinflussen.

Häufige Fragen zum Leichten Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Nein, das Einfrieren ist nicht empfehlenswert. Agar-Agar verändert seine Struktur beim Gefrieren und Auftauen. Das Wasser in den Zellen bildet Eiskristalle, die die feine Emulsion aus Quark und Sahne zerstören. Beim Auftauen wird der Kuchen wässrig und verliert seine Stabilität. Zudem neigt der Keksboden dazu, matschig zu werden.

Besser ist es, den Kuchen im Kühlschrank aufzubewahren. Wenn Sie große Mengen vorbereiten, teilen Sie den Kuchen vor dem Einfrieren in einzelne Portionen auf. Allerdings empfehle ich, den frischen Genuss vorzuziehen, da das Aroma der Bio-Zitronen in gefrorenen Produkten oft verloren geht.

Welche Sahnealternative eignet sich am besten?

Die beste Sahnealternative ist eine Pflanzliche Premium-Creme auf Basis von Hafer oder Mandel, die speziell zum Aufschlagen konzipiert ist. Diese Cremes enthalten genügend Fett, um steif zu werden und bieten eine glatte, geschmeidige Textur. Sie eignen sich hervorragend für den klassischen Kühlschrankkuchen und passen geschmacklich gut zur Zitrone.

Kokoscreme ist ebenfalls eine Option, hinterlässt aber einen deutlichen Kokosgeschmack, der das Zitrusaroma überlagern kann. Sojagranulat ist ungeeignet, da es meist zu flüssig bleibt. Der Einsatz von hochwertigen Zutaten sorgt hier für das beste Ergebnis.

Kann ich den Kuchen auch backen?

Ein Kühlschrankkuchen ist per Definition nicht zum Backen gedacht. Würde man die mit Agar-Agar gebundene Masse im Ofen erhitzen, würde der Geliermittel zerfallen, und die Masse würde wässrig werden oder auslaufen. Der Kuchen wäre ungenießbar. Das Rezept ist speziell für die kalte Gärung und Ausbindung konzipiert.

Wenn Sie einen gebackenen Zitronenkuchen wünschen, benötigen Sie ein separates Rezept mit Gelatine oder Pektin als Bindemittel und einem festen Teigboden, der gebacken wird. Für den klassischen, frischen Kühlschrankgenuss ist dieses Rezept die erste Wahl.

Fazit und Serviertipps

Der perfekte Abschluss für jedes Menü

Der Leichte Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen ist die ideale Wahl für ein leichtes Sommermenü oder als Abschluss eines deftigen Brunches. Seine frische Säure und cremige Textur sorgen für einen harmonischen Abschluss, der nicht schwer im Magen liegt. Die Zubereitung ist dank Agar-Agar für Köche auf jedem Niveau machbar.

Dieses Dessert zeigt, dass man mit wenigen Zutaten und etwas Zeit ein Meisterwerk erschaffen kann. Es ist ein Beweis dafür, dass Qualität und Geschmack nicht immer kompliziert sein müssen, sondern auf der Auswahl der richtigen Basiszutaten beruhen.

Optik durch Garnitur aufwerten

Die Optik spielt beim Essen eine große Rolle. Dekorieren Sie den Kuchen erst unmittelbar vor dem Servieren, damit die Früchte frisch und knackig bleiben. Einige frische Minzblätter oder eine feine Streuselschicht aus weissem Schokoladenglasur verleihen dem Kuchen eine professionelle Note.

Wenn Sie den Kuchen auf einer Party servieren, schneiden Sie ihn mit einem scharfen, in heißem Wasser getränkten Messer. So erhalten Sie saubere Schnittflächen, die den cremigen Quark und den knusprigen Keksboden perfekt zur Geltung bringen. Genießen Sie diesen leicht cremigen Genuss mit dem frischen Aroma der Bio-Zitronen.

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Leichter Zitronen-Quark-Kühlschrankkuchen

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Ein erfrischender und cremiger Kühlschrankkuchen mit einer Zitronen-Quark-Creme auf einem knusprigen Keksboden, perfekt für warme Tage.

  • Author: Janina
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 0 minutes
  • Total Time: 4 hours 30 minutes
  • Yield: 8 servings 1x
  • Category: Dessert
  • Method: No-Bake
  • Cuisine: German
  • Diet: Vegetarian

Ingredients

Scale
  • 200 g Kekse (Butterkekse oder Vollkornkekse)
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 500 g Quark (mager oder Sahnequark)
  • 150 g Zucker
  • Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen (unbehandelt)
  • 1 Päckchen Agar-Agar
  • 400 ml Sahne (pflanzlich, z.B. Soja- oder Hafercreme)

Instructions

  1. Kekse in einer Schüssel mithilfe eines Nudelholz oder eines Mixers zu feinen Bröseln zerbröseln.
  2. Die Keksbrösel gründlich mit der geschmolzenen Butter in einer großen Schüssel mischen.
  3. Die Mischung gleichmäßig in den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) drücken und in den Kühlschrank stellen, um fest zu werden.
  4. In einer separaten großen Schüssel den Quark mit dem Zucker, der abgeriebenen Zitronenschale und dem Zitronensaft vermengen.
  5. Alles gut durchrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
  6. Das Agar-Agar gemäß der Packungsanweisung in etwas Wasser auflösen.
  7. Das aufgelöste Agar-Agar schnell zur Quarkmasse hinzufügen und alles gründlich verrühren.
  8. Die pflanzliche Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
  9. Die fertige Quark-Sahne-Masse gleichmäßig auf den gekühlten Keksboden in der Springform gießen.
  10. Die Oberfläche mit einem Spatel glätten und den Kuchen erneut in den Kühlschrank stellen – mindestens 4 Stunden lang (oder über Nacht).
  11. Den Kuchen nach Belieben mit frischen Beeren oder geriebener Schokolade garnieren.
  12. Den Kuchen in Stücke schneiden und genießen.

Notes

  • Für die beste Frische aufbewahren, im Kühlschrank lagern.
  • Rein für den Genuss servieren, nicht aufwärmen!
  • Mit frischen Beeren dekorieren, köstlicher und ansprechend!
  • Verwende Quark mit hohem Fettgehalt, für cremigere Textur.

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 220 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 150mg
  • Fat: 8g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 30g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 6g
  • Cholesterol: 25mg

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