Cremiges Kohlrabi-Gratin – Deutsches Hausmannskost Rezept
Kohlrabi-Gratin gehört zu den Gerichten, die mich sofort in die Küche meiner Großmutter zurückversetzen – der Duft von geschmolzenem Käse und cremiger Sauce, während draußen die Herbstblätter fielen. Dieses herzhafte Kohlrabi-Gratin vereint die Zartheit von blanchiertem Kohlrabi mit einer sämigen Sahnesauce und einer goldbraunen Käsekruste, die einfach unwiderstehlich ist. Es ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein echtes Stück deutscher Gemütlichkeit, das Wärme und Wohlbehagen in jede Mahlzeit bringt.
Als Kind durfte ich meiner Oma beim Schälen der Kohlrabi helfen, und sie erzählte mir immer, dass dieses Gemüse in Deutschland seit Jahrhunderten geschätzt wird – nicht nur wegen seines milden, leicht nussigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner Vielseitigkeit. Heute bereite ich dieses Kohlrabi-Gratin für meine eigene Familie zu, und es wird jedes Mal zum Highlight unserer Sonntagstafel, oft als perfekte Ergänzung zu einem deftigen Abendessen. Die Kombination aus der cremigen Textur und dem würzigen Käse macht es zu einem perfekten Begleiter für Fleischgerichte oder als vegetarisches Hauptgericht, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert.
Die Qualität der Zutaten ist das A und O für ein wirklich herausragendes Kohlrabi-Gratin, denn jedes einzelne Element trägt maßgeblich zum Endgeschmack bei. Achten Sie daher beim Einkauf auf frischen, knackigen Kohlrabi und hochwertige Milchprodukte, deren Reichhaltigkeit die Seele des Gratins ausmacht. Ein guter Käse, der wunderbar schmilzt und gleichzeitig würzige Noten beisteuert, ist ebenso entscheidend für die goldbraune Kruste, die jeder so liebt. Die Liebe, die Sie in die Auswahl der Bio-Zutaten investieren, schmeckt man am Ende auch heraus.
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Die Geschichte und Tradition von Cremiges Kohlrabi Gratin Rezept
Die Wurzeln des Kohlrabi-Gratins reichen tief in die deutsche kulinarische Geschichte zurück, wo Kohlrabi einst als “schwäbische Ananas” oder “Senfkohl” bekannt war und in bäuerlichen Haushalten hochgeschätzt wurde. Seine Beliebtheit verdankte er seiner Anpassungsfähigkeit und seinem milden, leicht süßlichen Geschmack, der sich gut mit anderen Zutaten verbinden ließ. In Zeiten, in denen frisches Gemüse außerhalb der Saison rar war, bot Kohlrabi eine verlässliche und nahrhafte Quelle für Vitamine und Mineralstoffe. Das Gratin, eine Zubereitungsart, die in vielen europäischen Küchen Wurzeln geschlagen hat, bot eine wunderbare Möglichkeit, das eher unscheinbare Gemüse in ein reichhaltiges und wärmendes Gericht zu verwandeln.
Über die Jahrhunderte entwickelte sich das einfache Kohlrabi-Gericht weiter und fand seinen Weg in die bürgerliche Küche, wo es durch die Zugabe von Sahne, Butter und Käse veredelt wurde. Besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als die “Hausmannskost” und die traditionellen Familienrezepte aufblühten, etablierte sich das Kohlrabi-Gratin als fester Bestandteil der Sonntagsessen und festlichen Tafeln. Die Einführung neuerer Küchentechniken und die Verfügbarkeit einer breiteren Palette von Gewürzen und Käsesorten erlaubten es Köchen und Hausfrauen, das Gericht immer wieder neu zu interpretieren und auf einen Gourmet-Qualität-Standard zu heben.
Heute ist das Cremiges Kohlrabi Gratin Rezept mehr als nur ein traditionelles Gericht; es ist ein Symbol für Gemütlichkeit, Familie und die Wertschätzung für saisonale Produkte. In einer Zeit, in der viele nach gesunden Alternativen zu schwereren Gerichten suchen, bietet dieses Gratin eine wunderbare Balance: Es ist reichhaltig und befriedigend, aber durch die Verwendung von Kohlrabi als Hauptzutat auch eine gute Quelle für Ballaststoffe und Vitamine. Es ist ein Beweis dafür, wie sich traditionelle Rezepte wandeln und an die Bedürfnisse und den Geschmack moderner Essgewohnheiten anpassen können, ohne ihren Charme und ihre Authentizität zu verlieren.
Die Zubereitung des Kohlrabi-Gratins ist oft mit positiven Kindheitserinnerungen verbunden, dem Geruch, der aus der Küche strömte, und der Vorfreude auf ein warmes, wohlriechendes Familienfreundliches Abendessen. Es ist ein Gericht, das Generationen verbindet und bei dem jeder Bissen ein Gefühl von Zuhause und Geborgenheit vermittelt. Die Tatsache, dass es sich um ein eher kalorienarm zubereitetes Gericht handeln kann, macht es zudem attraktiv für alle, die auf ihre Ernährung achten, aber dennoch nicht auf Genuss verzichten möchten.
Warum Sie dieses Cremiges Kohlrabi Gratin Rezept lieben werden
- Unglaubliche Cremigkeit: Die Kombination aus frischer Sahne und Milch, die langsam in den Kohlrabi einzieht und mit würzigem Käse schmilzt, schafft eine Textur, die auf der Zunge zergeht und ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit hinterlässt.
- Mildes, vielseitiges Aroma: Kohlrabi hat einen delikaten, leicht nussigen und süßlichen Geschmack, der nicht aufdringlich ist und sich wunderbar mit den herzhaften Aromen von Käse und Muskatnuss ergänzt, was es zu einer perfekten Beilage oder einem Hauptgericht macht.
- Einfache, Schnelle Zubereitung: Trotz seiner Raffinesse ist dieses Gratin erstaunlich einfach zuzubereiten. Die meisten Schritte sind unkompliziert und mit etwas Vorbereitung lässt sich dieses Gericht auch unter der Woche als schnelles Familienfreundliches Abendessen zaubern.
- Gesunde Alternative: Im Vergleich zu Kartoffelgratins oder Aufläufen mit viel Fleisch bietet dieses Kohlrabi-Gratin eine leichtere, aber dennoch sättigende Option. Es ist eine großartige Möglichkeit, mehr Gemüse in Ihre Ernährung zu integrieren und dabei nicht auf Genuss zu verzichten.
- Perfekt für die ganze Familie: Der milde Geschmack von Kohlrabi und die cremige, käsige Konsistenz sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Es ist ein Gericht, das garantiert auf Zustimmung stößt und selten Reste hinterlässt.
- Flexibilität bei den Zutaten: Dieses Rezept lässt sich leicht an Ihre Vorlieben und die Verfügbarkeit Ihrer bevorzugten regionalen Produkte anpassen. Ob Sie verschiedene Käsesorten verwenden oder zusätzliche Kräuter hinzufügen, das Ergebnis ist immer köstlich.
- Optisch ansprechend: Die goldbraune Käsekruste, die über dem cremigen Inneren thront, macht dieses Gratin zu einem echten Hingucker auf jedem Tisch. Garniert mit frischer Petersilie, wird es zu einem Fest für Augen und Gaumen.
- Vielseitig als Beilage oder Hauptgericht: Ob als Begleitung zu einem herzhaften Braten, einem zarten Fischfilet oder als eigenständiges vegetarisches Hauptgericht – dieses Gratin fügt sich harmonisch in jede Mahlzeit ein und wertet sie auf.
Das Geheimnis der perfekten Konsistenz und Aromen
Das Geheimnis eines wirklich herausragenden Kohlrabi-Gratins liegt in der sorgfältigen Zubereitung der einzelnen Komponenten, die sich später zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Der Schlüssel beginnt bereits beim Kohlrabi selbst. Ihn vor dem Backen kurz zu blanchieren, anstatt roh zu verwenden, ist entscheidend. Dieses Garen im heißen Wasser sorgt dafür, dass der Kohlrabi die perfekte Konsistenz erreicht – er wird zart, aber behält dennoch einen leichten Biss, der verhindert, dass das fertige Gericht matschig wird. Zugleich erlaubt das Blanchieren dem Kohlrabi, einen Teil seiner “Grünheit” abzugeben und eine weichere Textur anzunehmen, die sich besser mit der cremigen Sauce verbindet.
Die Sauce ist das Herzstück des Gratins und ihre perfekte Zubereitung erfordert Sorgfalt und Geduld. Eine gute Basis aus angedünsteten Zwiebeln und Knoblauch bildet das aromatische Fundament. Diese Aromaten werden sanft in Butter angeschwitzt, um ihre Süße und Tiefe freizusetzen, ohne zu verbrennen. Dann folgt die Zugabe von Sahne und Milch, die langsam erhitzt und gewürzt wird. Hier ist die Zugabe von frisch geriebener Muskatnuss unverzichtbar; ihre erdige, leicht scharfe Note harmoniert perfekt mit der Süße des Kohlrabis und der Reichhaltigkeit der Sahne und hebt die Aromen auf ein neues Niveau, das man bei jedem Bissen schmecken kann.
Das langsame Köcheln der Sauce ist ein weiterer wichtiger Schritt. Durch dieses sanfte Erhitzen verdickt die Sauce von selbst, wird sämiger und kann die Aromen der Gewürze und der Zwiebeln vollständig aufnehmen. Es ist entscheidend, die Sauce nicht zu überkochen oder zu stark einzudicken, da sie im Ofen weiter konzentrieren wird. Eine leicht flüssige Sauce sorgt dafür, dass der Kohlrabi während des Backens gleichmäßig durchzieht und nicht austrocknet. Das Ziel ist eine Sauce, die sich wie ein samtiger Mantel um jede Kohlrabischeibe legt und eine cremige, aber nicht schwere Textur verleiht.
Die Kombination aus frischen, regionalen Produkten und der richtigen Zubereitungstechnik ist der Schlüssel zur Erzielung von Gourmet-Qualität. Die sorgfältige Auswahl der Kohlrabis, die darauf achten, dass sie fest und frisch sind, legt den Grundstein. Die Wahl einer guten Sahne und Milch sowie eines Käses, der gut schmilzt und würzig ist, trägt maßgeblich zum Ergebnis bei. Wenn diese hochwertigen Zutaten mit der richtigen Methode und den passenden Gewürzen verarbeitet werden, entfaltet sich ein Geschmackserlebnis, das seinesgleichen sucht und das Gratin zu einem unvergesslichen Genuss macht, bei dem Nachhaltige Herkunft im Vordergrund steht.
Die besten Zutaten für Gourmet-Ergebnisse
Für ein Gratin von wahrhaftiger Gourmet-Qualität ist die Auswahl des Kohlrabis von größter Bedeutung. Wählen Sie feste, glatte Kohlrabiköpfe, die sich schwer anfühlen und keine weichen Stellen aufweisen. Idealerweise greifen Sie zu jungem Kohlrabi, da dieser zarter ist und einen milderen, süßlicheren Geschmack hat, der sich besser mit der cremigen Sauce verbinden lässt. Achten Sie auf eine schöne, gleichmäßige Form, die das spätere Schneiden in einheitliche Scheiben erleichtert und somit ein gleichmäßiges Garen garantiert. Frische und eine straffe Schale sind Indikatoren für die höchste Qualität und sorgen dafür, dass Ihr Gratin den bestmöglichen Geschmack entfaltet.
Bei der Wahl der Milchprodukte ist die Qualität entscheidend für die Sämigkeit und den Geschmack der Sauce. Verwenden Sie Vollrahm (Schlagsahne) mit mindestens 30% Fettgehalt, um eine luxuriöse Cremigkeit zu erzielen. Ebenso spielt die Milch eine wichtige Rolle; eine gute Vollmilch mit höherem Fettgehalt trägt ebenfalls zur Reichhaltigkeit bei. Wenn Sie Wert auf Bio-Zutaten legen, wählen Sie Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, die oft einen intensiveren, reineren Geschmack aufweisen. Achten Sie darauf, dass die Milchprodukte frisch sind und gut gekühlt lagern, um die beste Konsistenz und einwandfreie Aromen zu gewährleisten.
Der Käse ist oft das Tüpfelchen auf dem i eines jeden Gratins und auch hier lohnt es sich, keine Kompromisse einzugehen. Für unser Kohlrabi-Gratin eignen sich halbfeste Schnittkäse wie Emmentaler, Gouda oder eine Mischung aus beidem hervorragend. Diese Käsesorten schmelzen gut, entwickeln eine angenehme Würze und verfärben sich beim Backen zu einer herrlich goldbraunen Kruste. Wenn Sie nach etwas Besonderem suchen, integrieren Sie eine kleine Menge Bergkäse oder einen Hauch von würzigem Appenzeller für zusätzliche Komplexität. Achten Sie auf Käse von ausgewiesenen Herstellern, die oft eine bessere Schmelzfähigkeit und einen tieferen Geschmack aufweisen.
Die Frische der Kräuter und Gewürze kann den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Gratin ausmachen. Verwenden Sie für die Sauce unbedingt frisch geriebene Muskatnuss anstelle von Pulver, da diese ein unvergleichlich intensiveres und komplexeres Aroma besitzt. Frische Petersilie, grob gehackt, sorgt für eine belebende Frische und eine hübsche grüne Farbe als Garnitur. Wenn Sie Zugang zu saisonalen, regionalen Produkten haben, ist dies der beste Weg, um die Frische und Qualität aller Zutaten zu maximieren und den Nachhaltige Herkunft Aspekt hervorzuheben.
Zutaten-Alternativen & Diät-Anpassungen
Für eine vegane Variante dieses cremigen Kohlrabi-Gratins können Sie die Sahne und Milch ganz einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Verwenden Sie eine hochwertige Kokosmilch aus der Dose (nicht die trinkfertige aus dem Tetrapack), um eine ähnliche Cremigkeit zu erzielen, oder eine Mischung aus Hafer- oder Sojasahne. Achten Sie darauf, dass die pflanzliche Milch keinen zu starken Eigengeschmack hat, der vom Kohlrabi ablenken könnte. Für den Käse gibt es mittlerweile ausgezeichnete vegane Käsesorten auf Nuss- oder Kokosölbasis, die gut schmelzen und eine leckere Kruste bilden. Sie können auch eine Mischung aus Hefeflocken und etwas pflanzlichem Parmesan für einen käsigen Geschmack verwenden.
Wenn Sie eine glutenfreie Zubereitung wünschen, ist dieses Rezept von Natur aus schon sehr gut geeignet. Die cremige Sauce basiert auf Sahne und Milch und benötigt keine Mehlschwitze. Achten Sie lediglich darauf, dass alle verwendeten Gewürze und der Käse keine versteckten Glutenquellen enthalten – dies ist bei den meisten unverarbeiteten Lebensmitteln in der Regel kein Problem, ein kurzer Blick auf die Zutatenliste schadet jedoch nie. Für die Kruste, falls Sie jemals Paniermehl verwenden würden (was in diesem Rezept nicht der Fall ist), greifen Sie zu glutenfreiem Paniermehl oder einer Mischung aus geriebenem Parmesan und gemahlenen Nüssen oder Mandeln.
Für eine kalorienärmere oder low-carb-Version können Sie die Sahne und Milch teilweise oder ganz durch eine gute Gemüsebrühe oder eine fettarme Kochcreme ersetzen. Eine weitere Option ist die Verwendung von fettarmem Frischkäse oder Skyr, um der Sauce Cremigkeit und Bindung zu verleihen, ohne zu viele Kalorien oder Kohlenhydrate hinzuzufügen. Anstelle von reinem Käse für die Kruste können Sie eine Mischung aus geriebenem Parmesan (der relativ wenig Kohlenhydrate enthält) und gemahlenen Mandeln oder Kokosraspeln verwenden. Diese Kombination sorgt für eine knusprige Textur und einen leckeren Geschmack, während der Kohlenhydratgehalt niedrig bleibt, was es zu einer idealen Gesunden Alternative macht.
Sollten Ihnen bestimmte Gewürze fehlen, ist das kein Grund zur Sorge. Die Hauptwürze neben Salz und Pfeffer ist die Muskatnuss. Falls diese fehlt, können Sie eine Prise gemahlener Nelke oder ein Hauch von Piment verwenden, um eine ähnliche warme, leicht scharfe Note zu erzielen. Anstelle von frischer Petersilie für die Garnitur können Sie auch Schnittlauch oder Dill verwenden, um eine frische Komponente hinzuzufügen. Wichtig ist, dass Sie die Basis-Aromen (Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer) beibehalten und die Sauce gut abschmecken, auch wenn Sie kleinere Anpassungen vornehmen müssen. Experimentierfreude ist hierbei der Schlüssel!
Wenn Sie größere Mengen Kohlrabi zur Verfügung haben oder einfach mehr Gemüse integrieren möchten, können Sie problemlos andere Gemüsesorten hinzufügen. Gut eignen sich zum Beispiel dünne Scheiben von Süßkartoffeln, Karotten, Pastinaken oder sogar Blumenkohlröschen. Achten Sie darauf, dass die Garzeiten der zusätzlichen Gemüsesorten berücksichtigt werden. Hartes Gemüse wie Karotten sollten eventuell etwas länger blanchiert oder dünner geschnitten werden, damit alles gleichzeitig gar und zart ist. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, Abwechslung in Ihr Familienfreundliches Abendessen zu bringen und die Nährstoffdichte zu erhöhen.
Perfekte Beilagen & Getränke-Empfehlungen
- Herzhafter Rinderbraten: Ein langsam geschmorter Rinderbraten mit seiner reichhaltigen, dunklen Sauce ist der klassische Begleiter für ein Gratin. Die intensiven Fleischaromen harmonieren perfekt mit der Cremigkeit und dem milden Kohlrabi-Geschmack und bilden ein deftiges, traditionsreiches Gericht.
- Knusprig gebratenes Hähnchen: Für eine leichtere, aber dennoch sättigende Option eignet sich ein im Ofen goldbraun gebratenes Hähnchen. Die würzige Haut und das saftige Fleisch bieten einen wunderbaren Kontrast zur zarten Textur des Gratins, und es ist eine schnelle Zubereitung für einen Wochentag.
- Leichtes Fischfilet: Ein auf der Haut gebratenes Lachs- oder Zanderfilet mit einer Zitronen-Kräuter-Note ist eine überraschend gute Ergänzung. Die Frische des Fisches und seine leichte Würze durchbrechen die Reichhaltigkeit des Gratins und schaffen ein ausgewogenes Gericht.
- Frischer Blattsalat mit Vinaigrette: Ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einer leichten Essig-Öl-Vinaigrette oder einem Joghurt-Dressing bildet eine erfrischende Balance zum wärmenden Gratin. Dies ist ideal, wenn das Gratin als Hauptgericht dient und eine leichte Komponente gewünscht ist.
- Gegrilltes Gemüse: Eine Auswahl an saisonalem Gemüse wie Zucchini, Paprika, Auberginen oder Spargel, gegrillt und leicht gewürzt, bietet eine zusätzliche Ebene an Geschmack und Textur. Dies ergänzt das Gratin wunderbar und macht das Essen noch farbenfroher.
- Getränke: Ein trockener Weißwein wie ein Riesling oder ein Grauburgunder passt hervorragend, da seine leichte Säure die Cremigkeit ausgleicht. Ein mittelkräftiger Rotwein wie ein Spätburgunder kann ebenfalls gut harmonieren, besonders wenn das Gratin mit Fleisch serviert wird. Für Bierliebhaber ist ein helles, nicht zu herbes Pils oder ein Lagerbier eine gute Wahl, die das Gericht nicht überdeckt.
Aufbewahrung, Einfrieren & Richtiges Aufwärmen
- Im Kühlschrank: Lassen Sie das Kohlrabi-Gratin nach dem Abkühlen vollständig vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Geben Sie es dann in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält es sich gut abgedeckt für 3 bis 4 Tage. Achten Sie darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um Austrocknung zu verhindern. Oft schmeckt das Gratin am zweiten Tag sogar noch intensiver, da sich die Aromen weiterentwickelt haben.
- Vorbereitung für das Einfrieren: Kohlrabi-Gratin lässt sich sehr gut einfrieren und ist eine praktische Option für Meal-Prepping. Lassen Sie das Gratin nach dem Kochen vollständig abkühlen. Portionieren Sie es in gefrierfähige Behälter oder wickeln Sie einzelne Portionen fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein. Beschriften Sie die Behälter mit dem Einfrierdatum.
- Einfrieren: So vorbereitet, kann das Kohlrabi-Gratin problemlos für bis zu 2 Monate im Gefrierschrank gelagert werden, ohne signifikanten Qualitätsverlust. Durch das portionierte Einfrieren können Sie bei Bedarf einzelne Portionen entnehmen, was die Zubereitung von Mahlzeiten beschleunigt und Ihnen im Alltag viel Zeit spart.
- Richtiges Aufwärmen (Ofen): Die beste Methode zum Aufwärmen ist im Backofen. Lassen Sie gefrorenes Gratin am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen. Heizen Sie den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Erwärmen Sie das Gratin, abgedeckt mit Alufolie, für etwa 15-20 Minuten, bis es durchgewärmt ist. Die Alufolie schützt vor dem Austrocknen. Für eine knusprigere Kruste entfernen Sie die Folie in den letzten Minuten.
- Richtiges Aufwärmen (Mikrowelle): Kleinere Portionen können auch in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Bedecken Sie das Gratin mit einem feuchten Küchentuch, um die Feuchtigkeit zu bewahren und ein Austrocknen zu verhindern. Beachten Sie jedoch, dass die Kruste hierbei nicht so knusprig wird wie im Ofen.
Nährwerte & Zubereitungszeiten
Nährwerte pro Portion (geschätzt):
Kalorien: ca. 350-450 kcal (abhängig von der Fettmenge der Sahne und Käsesorte)
Protein: ca. 10-15 g
Fett: ca. 25-35 g
Kohlenhydrate: ca. 15-20 g
| Vorbereitungszeit | 20 Minuten |
| Kochzeit | 30-35 Minuten |
| Gesamtzeit | 50-55 Minuten |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Portionen | 4-6 |
Zutaten

Für die Hauptzutaten:
- 1 kg Kohlrabi, geschält und in ca. 3-5 mm dicke Scheiben geschnitten
- 2 EL Butter zum Einfetten der Auflaufform
Für die cremige Sauce:
- 2 EL Butter
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 300 ml Schlagsahne (mindestens 30% Fett)
- 200 ml Vollmilch
- 1 TL frisch geriebene Muskatnuss
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Für die Käseschicht:
- 150 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler, Gouda oder eine Mischung)
- Optional: 25 g geriebener Parmesan für zusätzliche Würze und Kruste
Zum Garnieren:
- 2 EL frische Petersilie, gehackt
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Perfektion
Schritt 1: Den Ofen vorbereiten und die Auflaufform einfetten
Beginnen Sie mit dem Vorheizen Ihres Backofens auf exakt 180 Grad Celsius, wobei Sie die Ober- und Unterhitze verwenden. Eine präzise Temperatur ist hierbei entscheidend für ein gleichmäßiges Garen und eine perfekte Bräunung. Stellen Sie sicher, dass Ihr Ofen die Temperatur erreicht hat, bevor Sie die Auflaufform hineinstellen. Nehmen Sie eine ausreichend große Auflaufform zur Hand – Keramik oder Glas sind ideal, da sie die Wärme gut speichern und abgeben. Fetten Sie die gesamte Innenseite der Form sorgfältig mit den 2 Esslöffeln Butter ein. Achten Sie darauf, dass wirklich alle Ecken und Ränder gut bedeckt sind. Dies verhindert nicht nur ein Ankleben des Gratins, sondern verleiht dem Boden auch eine leichte, köstliche Knusprigkeit.
Das langsame Schmelzen der Butter in der warmen Auflaufform verströmt bereits einen feinen Duft, der die Vorfreude auf das Gratin steigert. Diese erste Schicht Butter bildet eine schützende Barriere und verleiht dem Gratin eine zusätzliche Geschmacksdimension, die sich von unten her entfaltet. Eine gut gefettete Form erleichtert zudem die Reinigung erheblich, was ein angenehmer Nebeneffekt für alle Kochbegeisterten ist, die Wert auf Effizienz legen.
Wenn die Form gründlich mit Butter ausgekleidet ist, haben Sie die wichtigste Grundlage für ein Gratin geschaffen, das sich später leicht aus der Form lösen lässt und eine attraktive Optik behält. Die Butter sorgt dafür, dass sich das Gratin beim Backen nicht in die Form einbrennt und das Herausnehmen zum Kinderspiel wird. Ihre Küche beginnt nun langsam, sich mit den subtilen Aromen der Butter zu füllen, was ein angenehmes Willkommen in der Welt des Kochens ist.
Schritt 2: Kohlrabi vorbereiten und blanchieren
Nehmen Sie die geschälten Kohlrabiköpfe und schneiden Sie sie in gleichmäßige Scheiben von etwa 3 bis 5 Millimetern Dicke. Die Gleichmäßigkeit der Scheiben ist hierbei von großer Bedeutung, da sie dafür sorgt, dass der Kohlrabi später im Ofen gleichzeitig gar wird. Achten Sie auf eine sorgfältige Schnittführung, um möglichst gleichmäßige Stücke zu erhalten, die sich gut schichten lassen. Ein präzises Schneiden ist der erste Schritt zu einem perfekt aussehenden und schmeckenden Gratin.
Bringen Sie in einem großen Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen. Die Zugabe von Salz zum Kochwasser ist wichtig, da sie dem Kohlrabi bereits vor dem Garen eine erste Würze verleiht und hilft, seine leuchtend grüne Farbe zu bewahren. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, geben Sie die Kohlrabischeiben vorsichtig hinein. Blanchieren Sie diese für exakt 5 Minuten. Es ist entscheidend, sie nicht zu lange zu kochen, da sie im Ofen noch weiter garen werden und sonst zu weich und matschig werden könnten. Sie sollten am Ende des Blanchierens noch einen leichten Biss haben, was Sie mit einer Gabel leicht testen können.
Nach dem Blanchieren gießen Sie den Kohlrabi in einem Sieb sofort gut ab. Sie werden feststellen, dass die Kohlrabischeiben eine intensivierte, leicht durchscheinende Farbe angenommen haben und nun eine weichere, aber dennoch feste Konsistenz aufweisen. Lassen Sie sie kurz abkühlen, bevor Sie sie weiterverarbeiten, damit sie nicht zu heiß sind, wenn Sie sie in die Auflaufform schichten. Dieser Schritt stellt sicher, dass der Kohlrabi im Gratin die gewünschte zarte Textur behält.
Schritt 3: Die aromatische Basis für die Sauce zubereiten
In einem mittelgroßen Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen Sie nun die 2 Esslöffel Butter bei mittlerer Hitze. Beobachten Sie aufmerksam, wie die Butter langsam schmilzt und beginnt, leicht zu schäumen – dies ist das ideale Zeichen, dass sie die richtige Temperatur erreicht hat, um die Aromen der Zwiebeln aufzunehmen. Geben Sie die fein gehackte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie sanft an, bis sie glasig und durchscheinend wird, was etwa 3 bis 5 Minuten dauern kann. Achten Sie sorgfältig darauf, dass die Zwiebeln nicht braun werden, da dies dem Gericht einen bitteren Beigeschmack verleihen würde. Sie werden merken, wie sich der süßliche Duft der Zwiebeln langsam in Ihrer Küche ausbreitet.
Fügen Sie im Anschluss die fein gehackten Knoblauchzehen hinzu. Lassen Sie den Knoblauch für etwa eine weitere Minute mitdünsten. Es ist wichtig, den Knoblauch nicht zu lange zu braten, da er sonst schnell verbrennen und einen bitteren Geschmack entwickeln kann. In diesem Moment entfaltet sich ein herrlicher, warmer Duft von gedünsteten Zwiebeln und Knoblauch, der die Vorfreude auf das fertige Gratin enorm steigert. Diese aromatische Basis ist ein entscheidender Schritt für die Tiefe und Komplexität der späteren cremigen Sauce.
Die angedünsteten Zwiebeln und der Knoblauch bilden nun die geschmackliche Grundlage für die gesamte Sauce. Ihre Aromen werden sich später mit der Sahne und der Milch verbinden und eine unvergleichliche Reichhaltigkeit schaffen. Sie haben die Basis gelegt, um eine Sauce zu kreieren, die nicht nur bindet, sondern auch aktiv zum Geschmackserlebnis beiträgt und dem Kohlrabi eine wunderbare Tiefe verleiht.
Schritt 4: Die cremige Sauce aufkochen und würzen
Gießen Sie nun die 300 ml Sahne und die 200 ml Milch zu den angedünsteten Zwiebeln und dem Knoblauch in den Topf. Verrühren Sie alle Zutaten gründlich miteinander, um sicherzustellen, dass sich die Aromen der Zwiebeln und des Knoblauchs gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilen. Würzen Sie die Sauce großzügig mit frisch geriebener Muskatnuss – diese ist hier besonders wichtig, da sie die cremigen Aromen subtil hervorhebt und eine warme, leicht nussige Note verleiht, die perfekt zum Kohlrabi passt und einen Hauch von Gourmet-Qualität hinzufügt. Schmecken Sie mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Denken Sie daran, dass Sie die Sauce später nochmals abschmecken werden.
Lassen Sie die Sauce bei mittlerer Hitze sanft köcheln. Rühren Sie dabei gelegentlich um, um ein Anbrennen zu verhindern und eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Kochen Sie die Sauce, bis sie leicht eindickt und eine sämige Konsistenz annimmt, was nur wenige Minuten dauern sollte. Während des Köchelns werden Sie bemerken, wie sich die Flüssigkeit verdichtet und die Aromen sich intensivieren. Diese Sauce sollte nicht zu dick sein, da sie im Ofen noch weiter eindicken und sich perfekt um den Kohlrabi legen soll. Sie sollte eine fließende, aber leicht viskose Konsistenz haben.
Probieren Sie die Sauce unbedingt ab und passen Sie die Würze gegebenenfalls an – sie sollte bereits jetzt köstlich schmecken und Lust auf mehr machen. Die Balance zwischen der Cremigkeit der Sahne, der Milch und der Würze von Muskatnuss, Salz und Pfeffer ist entscheidend. Achten Sie auf einen harmonischen Geschmack, der den Kohlrabi nicht überdeckt, sondern ergänzt und hervorhebt. Dieser Schritt ist essenziell für ein ausgewogenes und vollmundiges Gratin.
Schritt 5: Das Gratin schichten
Nehmen Sie die vorbereitete Auflaufform und beginnen Sie nun, die blanchierten Kohlrabischeiben darin zu schichten. Legen Sie eine erste Schicht Kohlrabischeiben auf den Boden der Form, sodass dieser gut bedeckt ist. Achten Sie auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung, um Lücken zu vermeiden. Gießen Sie anschließend vorsichtig etwa ein Drittel der zubereiteten cremigen Sahnesauce gleichmäßig über diese erste Kohlrabischicht. Stellen Sie sicher, dass jede einzelne Scheibe gut benetzt ist, damit sie die köstlichen Aromen der Sauce aufnehmen kann und das Gratin durchgängig cremig wird.
Streuen Sie danach eine großzügige Menge des geriebenen Käses darüber – dies ist die erste von mehreren Käseschichten, die später zu einer unwiderstehlichen, goldbraunen Kruste verschmelzen wird. Achten Sie darauf, dass der Käse gleichmäßig verteilt wird, um eine einheitliche Kruste zu gewährleisten. Wiederholen Sie nun diesen Vorgang des Schichtens: eine weitere Schicht Kohlrabi, gefolgt von einem weiteren Drittel der Sauce und einer weiteren Schicht Käse. Fahren Sie fort, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
Schließen Sie die oberste Schicht mit einer besonders üppigen und gleichmäßigen Menge Käse ab. Diese oberste Käseschicht ist es, die im Ofen goldbraun und herrlich knusprig wird und das verlockende Finale unseres Gratins bildet. Visuell entsteht so ein ansprechendes Muster aus cremigen und festen Schichten, das bereits vor dem Backen Appetit macht und die Vorfreude auf das fertige Gericht steigert. Diese sorgfältige Schichtung ist essenziell für die Textur und den Geschmack.
Schritt 6: Das Gratin backen
Stellen Sie die gefüllte Auflaufform nun vorsichtig auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens, der auf 180 °C eingestellt ist. Das Backen auf der mittleren Schiene sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung von allen Seiten, was zu einem perfekten Garprozess führt. Backen Sie das Gratin für etwa 30 bis 35 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, daher ist es wichtig, den Garprozess im Auge zu behalten und die Bräunung des Käses zu beobachten.
Während des Backens werden Sie sehen, wie der Käse auf der Oberfläche langsam schmilzt, Bläschen wirft und eine wunderschöne goldbraune Farbe annimmt. Gleichzeitig köchelt die Sauce im Inneren leicht und verbindet sich harmonisch mit dem zarten Kohlrabi. Der Duft, der während des Backens durch Ihre Küche zieht, ist einfach unwiderstehlich – eine Mischung aus geschmolzenem Käse, cremiger Sahne und dem leicht nussigen Aroma des Kohlrabis, das Ihre Sinne betört.
Wenn die Oberfläche des Gratins gleichmäßig goldbraun und knusprig ist und die Sauce am Rand leicht sprudelt, ist Ihr Gratin perfekt fertig. Sollte der Käse zu schnell bräunen, bevor das Innere gar ist, können Sie ihn vorsichtig mit einem Stück Alufolie abdecken, um ein Verbrennen zu verhindern und trotzdem ein Durchgaren zu gewährleisten. Ein kurzer Blick und eine Duftprobe verraten Ihnen, wann das Gratin seine optimale Konsistenz und goldbraune Perfektion erreicht hat.
Schritt 7: Ruhen lassen und garnieren
Nachdem das Gratin goldbraun und herrlich duftend aus dem Ofen kommt, ist es wichtig, es nicht sofort anzuschneiden. Lassen Sie es für etwa 5 bis 10 Minuten ruhen, bevor Sie es servieren. Diese Ruhezeit ist entscheidend, denn sie ermöglicht es der heißen Sauce, sich im Inneren des Gratins zu setzen und die Aromen sich vollständig zu entfalten. Dies ist wichtig, damit das Gratin beim Anschneiden stabiler bleibt und nicht so leicht auseinanderfällt, was das Servieren erleichtert und die Präsentation verbessert.
Während das Gratin ruht, werden Sie sehen, wie sich die Flüssigkeit nach und nach wieder in den Schichten verteilt und eine perfekte, cremige Konsistenz erreicht. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im gesamten Gericht, was zu einem ausgewogenen Geschmackserlebnis führt. Diese kurze Wartezeit ist oft die schwierigste, aber auch die wichtigste, um das volle Potenzial des Gratins freizusetzen und die Aromen zu harmonisieren.
Bevor Sie das Gratin zum Servieren bereitstellen, bestreuen Sie es großzügig mit der frisch gehackten Petersilie. Die Petersilie bringt nicht nur eine wunderschöne, lebendige Farbnote ins Spiel, die einen frischen Kontrast zur satten Goldbraun des Käses bildet, sondern auch eine leichte, pfeffrige Frische, die das reiche Gericht belebt. Servieren Sie das Kohlrabi-Gratin warm als Hauptgericht oder als exquisite Beilage zu Ihren gewählten Speisen.
Schritt 8: Servieren und genießen
Servieren Sie das cremige Kohlrabi-Gratin heiß direkt aus der Auflaufform. Die Kombination aus der zarten Kohlrabischicht, der sämigen Sahnesauce und der knusprigen Käsekruste ist ein wahrer Genuss. Die Aromen entfalten sich am besten, wenn das Gericht frisch aus dem Ofen kommt und noch warm ist. Jeder Bissen verspricht eine harmonische Mischung aus cremiger Zartheit und herzhaftem Käsegeschmack, eine wahre Wohltat für den Gaumen.
Dieses Gratin passt hervorragend zu einer Vielzahl von Beilagen, sei es als Hauptdarsteller eines vegetarischen Menüs oder als edle Ergänzung zu Fleisch und Fisch. Ein knusprig gebratenes oder gegrilltes Hähnchen ist ein klassischer Partner; die saftige Hähnchenbrust mit ihrer würzigen Haut harmoniert wunderbar mit der zartschmelzenden Textur des Gratins. Auch ein zarter Rinderbraten, dessen kräftige Fleischaromen sich mit der Cremigkeit des Gratins verbinden, ist eine ausgezeichnete Wahl für festlichere Anlässe.
Wer es leichter mag, findet in einem frischen, knackigen grünen Salat mit einem hausgemachten Dressing eine willkommene Ergänzung, die eine frische Balance zum reichhaltigen Gratin schafft. Selbst ein würziges Fischfilet, leicht in der Pfanne gebraten, harmoniert erstaunlich gut mit dem milden Kohlrabi-Aroma. Dieses Gericht ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Familienfreundliches Abendessen, das bei Groß und Klein gut ankommt und für strahlende Gesichter sorgt.
Fehlerbehebung: Was tun, wenn etwas schiefgeht?
Sollte Ihre Sauce am Ende des Kochvorgangs zu dünn erscheinen, gibt es mehrere bewährte Methoden, um sie nachträglich anzudicken, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Eine sehr effektive Methode ist die Verwendung einer Speisestärke- oder Mehl-Wasser-Mischung. Rühren Sie einen Esslöffel Speisestärke oder Mehl mit etwas kalter Milch oder Wasser zu einer glatten Paste an. Geben Sie diese Paste dann langsam und unter ständigem Rühren in die köchelnde Sauce. Lassen Sie die Sauce anschließend für ein bis zwei Minuten weiterköcheln, damit die Stärke ihre Bindewirkung entfalten kann und die Sauce die gewünschte Sämigkeit erreicht. Achten Sie darauf, dass Sie die Paste langsam einrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
Eine andere einfache Methode, um eine zu dünne Sauce zu retten, ist die Zugabe von etwas mehr Käse. Rühren Sie eine kleine Handvoll zusätzlichen geriebenen Käses in die heiße Sauce ein. Der Käse schmilzt und hilft, die Sauce auf natürliche Weise zu binden und ihr eine cremigere Konsistenz zu verleihen. Eine weitere Option, die der Sauce zusätzliche Reichhaltigkeit und eine sanfte Bindung verleiht, ist das Einrühren eines Löffels Frischkäse oder Crème fraîche. Dies rundet den Geschmack ab und sorgt für eine herrlich samtige Textur, die sich gut mit dem Kohlrabi verbindet.
Wenn Ihr Gratin stattdessen zu trocken erscheint, nachdem es gebacken wurde, liegt das Problem oft am Kohlrabi, der zu lange blanchiert wurde und seine Feuchtigkeit verloren hat, oder an einer zu geringen Flüssigkeitsmenge in der Sauce. Um dies zu beheben, können Sie versuchen, vor dem Servieren noch etwas warme Sahne oder Milch über das Gratin zu träufeln. Decken Sie es dann kurz mit Alufolie ab und lassen Sie es noch ein paar Minuten ruhen, damit die Flüssigkeit einziehen kann. Achten Sie beim nächsten Mal darauf, den Kohlrabi nur kurz zu blanchieren und die Sauce ausreichend zu würzen, um die Saftigkeit zu gewährleisten.
Sollte das Gratin zu salzig sein, ist dies eine knifflige Situation, aber nicht hoffnungslos. Eine Möglichkeit ist, den Geschmack durch die Zugabe von etwas mehr ungesalzener Sahne oder Milch zu mildern, um die Salzigkeit zu verdünnen. Eine andere Methode ist, etwas ungesüßtes Apfelmus oder eine kleine Menge Zucker hinzuzufügen, um die Salzigkeit auszugleichen. Wenn das Gratin insgesamt zu wenig Geschmack hat, liegt es wahrscheinlich an einer zu sparsamen Verwendung von Salz und Pfeffer oder dem Fehlen wichtiger Aromen wie Muskatnuss. In diesem Fall können Sie versuchen, mehr Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss hinzuzufügen und das Gratin nochmals kurz zu erwärmen, damit sich die Aromen besser verteilen können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Cremiges Kohlrabi Gratin Rezept
Kann ich statt Kohlrabi auch anderes Gemüse verwenden?
Ja, absolut! Das Kohlrabi-Gratin ist äußerst anpassungsfähig und lässt sich wunderbar mit anderen Gemüsesorten variieren, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren und die Mahlzeit noch vielseitiger zu gestalten. Eine beliebte Ergänzung sind beispielsweise Brokkoliröschen oder Blumenkohl, die Sie zusammen mit dem Kohlrabi blanchieren und schichten können, um eine harmonische Mischung zu erhalten. Auch Süßkartoffelscheiben oder Karotten bringen eine angenehme Süße und Farbe ins Spiel, wodurch das Gratin noch bunter und nährstoffreicher wird. Achten Sie darauf, dass die gewählten Gemüsesorten ähnliche Garzeiten haben oder passen Sie diese entsprechend an, damit alles gleichzeitig zart wird und das Gratin harmonisch schmeckt und eine perfekte Textur aufweist.
Was tun, wenn die Sauce zu flüssig ist?
Sollte Ihre Sauce zu dünn geraten sein, gibt es mehrere einfache Wege, sie nachträglich anzudicken, ohne den feinen Geschmack zu opfern oder die Konsistenz zu ruinieren. Eine bewährte Methode ist das Anrühren von einem Esslöffel Speisestärke oder Mehl mit etwas kalter Milch oder Wasser zu einer glatten Paste, die Sie dann unter ständigem Rühren in die köchelnde Sauce geben. Lassen Sie die Sauce danach für ein bis zwei Minuten weiterköcheln, damit sich die Stärke binden und die gewünschte Sämigkeit entwickeln kann. Alternativ können Sie auch einen Löffel Frischkäse oder Crème fraîche einrühren, was der Sauce zusätzliche Cremigkeit und Bindung verleiht und den Geschmack abrundet.
Ist das Rezept auch für eine glutenfreie Ernährung geeignet?
Ja, das Kohlrabi-Gratin lässt sich problemlos glutenfrei zubereiten, indem Sie kleine Anpassungen vornehmen, die den Genuss in keiner Weise mindern. Da die Sahnesauce in diesem Rezept keine traditionelle Mehlschwitze verwendet, ist sie von Natur aus bereits glutenfrei, was die Zubereitung sehr einfach macht. Achten Sie lediglich darauf, dass alle verwendeten Käsesorten und Gewürze keine versteckten Gluten enthalten, was bei unverarbeiteten Produkten meist der Fall ist, aber ein kurzer Blick auf die Zutatenliste schadet nie. Für eine besonders knusprige Kruste können Sie anstelle von Paniermehl (falls Sie dieses verwenden würden) glutenfreies Paniermehl oder eine Mischung aus geriebenem Parmesan und Mandeln verwenden.
Wie verhindere ich, dass das Gratin austrocknet?
Um zu verhindern, dass Ihr Kohlrabi-Gratin trocken wird, besonders beim erneuten Aufwärmen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die die Saftigkeit gewährleisten. Erstens ist es entscheidend, den Kohlrabi beim Blanchieren nicht zu lange zu kochen, damit er noch genügend Feuchtigkeit speichert und seine zarte Textur behält. Zweitens sollte die Sauce reichhaltig und ausreichend flüssig sein, um den Kohlrabi während des Backens und auch später beim Erwärmen zu umhüllen und vor dem Austrocknen zu schützen. Beim Aufwärmen im Ofen decken Sie das Gratin immer mit Alufolie ab, um die Feuchtigkeit im Inneren zu halten; entfernen Sie die Folie erst in den letzten Minuten, wenn Sie eine knusprige Oberfläche wünschen. In der Mikrowelle hilft ein feuchtes Papiertuch, das Gratin saftig zu halten und ein Austrocknen zu vermeiden.
Kann ich das Gratin im Voraus zubereiten?
Ja, Sie können das Kohlrabi-Gratin gut im Voraus zubereiten. Sie können die einzelnen Komponenten separat vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren schichten und backen. Eine andere Möglichkeit ist, das Gratin komplett zu schichten und es bis zum Backen im Kühlschrank aufzubewahren. In diesem Fall verlängert sich die Backzeit möglicherweise um einige Minuten, da das Gratin kälter ist. Es ist ratsam, das Gratin nach dem Schichten abzudecken, um eine Austrocknung der Oberfläche zu verhindern, und es dann vor dem Backen auf Raumtemperatur kommen zu lassen oder die Backzeit entsprechend anzupassen.
Welche Käsesorten eignen sich am besten für die Kruste?
Für eine optimale Käsekruste eignen sich gut schmelzende, würzige Käsesorten. Klassiker wie Emmentaler und Gouda sind hervorragend, da sie eine schöne Bräunung und einen angenehmen Geschmack entwickeln. Eine Mischung aus diesen beiden Käsesorten ist oft die beste Wahl, um sowohl die Schmelzfähigkeit als auch die Geschmacksintensität zu maximieren. Für eine noch würzigere und knusprigere Kruste können Sie einen Teil des Käses durch geriebenen Parmesan ersetzen. Dieser karamellisiert im Ofen besonders gut und verleiht eine salzige, umami-reiche Note, die das Gratin auf ein neues Geschmackslevel hebt. Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Kombinationen, um Ihren persönlichen Favoriten zu finden.
Herzhaftes Kohlrabi-Gratin nach Großmutters Art
Kohlrabi-Gratin gehört zu den Gerichten, die mich sofort in die Küche meiner Großmutter zurückversetzen – der Duft von geschmolzenem Käse und cremiger Sauce, während draußen die Herbstblätter fielen. Dieses herzhafte Kohlrabi-Gratin vereint die Zartheit von blanchiertem Kohlrabi mit einer sämigen Sahnesauce und einer goldbraunen Käsekruste, die einfach unwiderstehlich ist. Als Kind durfte ich meiner Oma beim Schälen der Kohlrabi helfen, und sie erzählte mir immer, dass dieses Gemüse in Deutschland seit Jahrhunderten geschätzt wird – nicht nur wegen seines milden, leicht nussigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner Vielseitigkeit. Heute bereite ich dieses Kohlrabi-Gratin für meine eigene Familie zu, und es wird jedes Mal zum Highlight unserer Sonntagstafel. Die Kombination aus der cremigen Textur und dem würzigen Käse macht es zu einem perfekten Begleiter für Fleischgerichte oder als vegetarisches Hauptgericht. Dieses Rezept ist überraschend einfach und verzeiht kleine Ungenauigkeiten – perfekt für entspannte Familienessen. Sie werden dieses Gericht lieben!
- 1 kg Kohlrabi geschält und in dünne Scheiben geschnitten
- 300 ml Sahne
- 200 ml Milch
- 150 g Geriebener Käse Emmentaler oder Gouda
- 2 Knoblauchzehen fein gehackt
- 1 TL Muskatnuss gerieben
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Butter
- 1 Zwiebel fein gehackt
- 2 EL Frische Petersilie gehackt
- 1Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.
- 2Den Kohlrabi schälen und in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, bis er leicht bissfest ist. Abgießen und gut abtropfen lassen.
- 3In einem Topf 2 EL Butter bei mittlerer Hitze erhitzen. Die gehackte Zwiebel darin glasig dünsten (3-5 Minuten). Den gehackten Knoblauch hinzufügen und ca. 1 Minute mitdünsten.
- 4300 ml Sahne und 200 ml Milch dazugießen. Mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce bei mittlerer Hitze sanft köcheln lassen, bis sie leicht eindickt (wenige Minuten).
- 5Den blanchierten Kohlrabi abwechselnd mit der Sauce und dem geriebenen Käse in die Auflaufform schichten. Mit einer großzügigen Käseschicht abschließen.
- 6Das Gratin im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist und die Sauce am Rand leicht sprudelt.
- 7Das Gratin vor dem Anschneiden 5-10 Minuten ruhen lassen.
- 8Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und warm servieren.
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